Manchmal reicht eine einzige EP, um im modernen Metalcore eine Lawine ins Rollen zu bringen. Bei der Band Iridium passierte genau das Anfang des Jahres mit ihrer Veröffentlichung Hell Is Just A Halfway House. Die Zahlen sprechen für sich: Über drei Millionen weltweite Streams und konstant mehr als 115.000 monatliche Hörer auf Spotify zeigen, dass die fünf Musiker einen Nerv getroffen haben. Ihre Formel aus technischer Präzision, elektronischen Atmosphären und brachialer Härte funktioniert.
Jetzt folgt der nächste logische Karriereschritt. Die Band hat einen Vertrag bei Napalm Records unterschrieben – einem der Schwergewichte für harte Klänge. Für die Band schließt sich damit ein Kreis, wie sie selbst betonen: „Das Label ist für sein herausragendes Heavy-Roster bekannt, und es ist für uns eine große Ehre, Teil dieses Teams zu werden. Unser Ziel war es schon immer, Iridium so weit wie möglich zu bringen.“
Als Einstand beim neuen Label schicken Iridium die Single „Endgame“ ins Rennen. Der Song zeigt eine Band, die sich spielerisch weiterentwickelt hat, ohne ihre Wurzeln zu kappen. Progressive Riffs treffen hier auf hymnische Melodien und moshpit-taugliche Breakdowns, während akustische Gitarren am Ende einen unerwartet ruhigen Kontrast setzen.
Inhaltlich wird es diesmal sehr düster und philosophisch. „Endgame“ verarbeitet persönliche Erfahrungen und stellt unbequeme, existenzielle Fragen nach dem Sinn des Lebens in einer von Korruption geprägten Gesellschaft. Die Band selbst beschreibt die Single als ihren bislang ambitioniertesten Track, der die rohe Energie der Anfangstage mit technischem Anspruch verbindet. Das offizielle Visualizer-Video ist ab sofort online verfügbar.



