Der australische Extrem-Metal-Untergrund formiert sich zu einem verheerenden Beutezug: Die hochkarätig besetzte Formation Faustian hat ihr mit Spannung erwartetes zweites Studioalbum Parable Of The Sewer angekündigt. Das Trio, bestehend aus Schlagzeuger David Haley, Gitarrist Matt Wilcock und Sänger Sam Bean, vereint Musiker, die bereits bei Szenegrößen wie Abramelin, Werewolves, The Berzerker, Psycroptic und The Amenta ihre Spuren hinterlassen haben. Mit diesem neuen Werk besiegelt die Band gleichzeitig ihre frisch geschlossene Allianz mit dem renommierten Label Apocalyptic Witchcraft.
Während die Musiker in ihrem parallelen Hauptprojekt Werewolves für unbarmherzig brutalen Death Metal stehen, tauchen sie mit Faustian tief in die dunkelsten Abgründe des blasphemischen Black Metal ein. „Wenn die Ästhetik von Werewolves rohe Gewalt ist, dann ist die von Faustian pure Angst und Horror“, bringt es Gitarrist Matt Wilcock auf den Punkt. Parable Of The Sewer löst dieses Versprechen kompromisslos ein und präsentiert sich als ein von Bösartigkeit und Alpträumen durchtränktes Gesamtwerk.
Das Album verzichtet auf jegliches Vorgeplänkel: Bereits der Opener „I Curse You“ schleudert den Hörer direkt in einen reißenden Sturm aus kataklysmischen Blastbeats und giftigen Vocals. Dass Faustian jedoch weit mehr als nur schiere akustische Feuerkraft beherrschen, beweisen Stücke wie die erste Single „Broken Better“, die eine zutiefst verstörende Aura des Bösen verströmt, oder das monolithische „I Want The Ride To Begin Again“. Jeder Song brennt mit einem ganz eigenen, wilden Feuer – vom peitschenden Chaos in „Immaculate“ über die rasiermesserscharfen Riffs von „Cephalophore“ bis hin zur schleichenden, paranoiden Bedrohung in „Tenements (Only The Wicked Walk In Circles)“. Das finale „The Rot Shall Inherit The Earth“ endet schließlich als düstere Hymne an den Verfall, untermalt vom Läuten von Kirchenglocken und den Schreien Besessener.
Trotz ihres bekannt düsteren, selbstironischen Humors haben die drei Ausnahmemusiker hier ein Werk von unheimlicher Majestät und ungezähmter Intensität geschaffen. Apocalyptic-Witchcraft-Chef Conor Droney bringt es kurz und bündig auf den Punkt: Parable Of The Sewer ist ein „savage masterpiece from down under“ – ein wildes Meisterwerk, das an jene längst vergangenen Tage erinnert, als Black Metal noch die echte Kraft besaß, Angst einzujagen.
Das Album ist am 24. Juli offiziell als Limited Edition Splatter-Vinyl, Digipak-CD, Kassette sowie auf allen digitalen Plattformen erschienen.



