Die mit mehreren Platin-Awards ausgezeichnete Alternative-Metal-Band Bad Wolves meldet sich lautstark zurück und läutet mit der neuen Single „Paint It Red“ samt offiziellem Musikvideo offiziell eine neue Ära ein. Nach einer turbulenten Phase voller Besetzungswechsel und Zukunftsängsten präsentiert sich die Band nun in einem völlig neuen Gewand: Neben Gründungsmitglied und Schlagzeuger John Boecklin sowie Gitarrist/Sänger AJ Rebollo (ex-Issues) gehören ab sofort die neue Frontfrau Sara „KILLBOY“ Skinner und Bassist Derek Bolman (ex-Sworn In) zum festen Line-up.
Hinter den Kulissen ging es im Vorfeld heiß her: Nach der Trennung soll der ehemalige Frontmann Tommy Vext versucht haben, die Markenrechte an Bad Wolves für eine siebenstellige Summe abzukaufen. Obwohl Boecklin kurz ins Grübeln kam, entschied er sich letztendlich für den kompletten Neuaufbau der Band. Entgegen anfänglicher Gerüchte blieb zudem Animals-As-Leaders-Gitarrist Javier Reyes der neuen Besetzung fern und agierte lediglich im Hintergrund.
Für Boecklin ist die neue Sängerin, die Fans bereits durch ein Feature auf dem 2023er-Track „It’s You (2 Months)“ kennen dürften, ein absoluter Glücksgriff: „Wir haben niemanden gesucht, der nur eine Lücke füllt, sondern jemanden, der uns in das nächste Kapitel führt. Sara hat eine unglaubliche Stimme, unbestreitbare Ausstrahlung und eine Vielseitigkeit, die unser Songwriting in völlig neue Sphären katapultiert.“
Inhaltlich transportiert die Comeback-Single genau diesen Spirit des Aufbruchs. „Bei ‚Paint It Red‘ geht es darum, keine Angst davor zu haben, alles niederzureißen und von vorne anzufangen“, erklärt KILLBOY. Man müsse bereit sein, Altes wegzubrennen, um authentisch zu wachsen. Boecklin ergänzt, dass der Song eine Metapher für jene Momente sei, in denen Diplomatie nicht mehr helfe: „Es kommt der Punkt, an dem man nicht mehr um Erlaubnis fragt, sondern selbst die Kontrolle übernimmt – ungeachtet der Konsequenzen.“ Diese visuelle Zerstörung spiegelt sich auch im Musikvideo wider, für das die Band kurzerhand das echte Haus von Boecklin während einer Sanierung in Schutt und Asche legte.
Ein neues Studioalbum ist bereits komplett im Kasten, auch wenn die genauen Release-Pläne noch unter Verschluss gehalten werden. In einem Interview mit dem Revolver-Magazin verriet KILLBOY, wie rasant ihr Einstieg ablief: Nur einen Tag nach dem ersten Telefonat saß sie im Flieger nach Los Angeles und stand direkt mit Musikern von Volumes und Animals As Leaders im Studio.
Neben den bereits geschriebenen Songs freut sie sich vor allem auf ein besonderes Stück der kommenden Platte: „Einer der Songs heißt ‚Drag Me Through Hell‘. Es ist eigentlich ein Akustiktrack und der schönste Song aller Zeiten.“ Das Album wird definitiv anders klingen, verspricht die Sängerin, die sich bewusst von ihren Vorgängern Tommy Vext und Daniel „DL“ Laskiewicz abhebt.
